Eiweisse/Aminosäuren

Pflanzliches Eiweiß kann besonders wertvoll sein, wenn es gezielt kombiniert wird – eine hohe Eiweißqualität erreichen z.B. Gerichte wie Pellkartoffeln mit Quark, Müsli mit Milch oder Bohneneintopf mit Vollkornbrot. Auch Fleisch und Algen usw. sind hervoragenden Eiweißlieferanten.

Eiweiß ist ein wichtiger Baustein aller Zellen, ohne die unser Körper nicht richtig funktionieren würde. Sie bestehen aus aus zahlreichen Makromoleküle, die vielfältige Aufgaben im Organismus übernehmen. Chemisch möglich sind unendlich viele verschiedene „Eiweiß-Kombinationen„, da sich die Aminosäuren in unterschiedlichen Ketten bzw. Konstellationen miteinander verbinden. Peptide zum Beispiel sind aus nur zwei Aminosäuren aufgebaut, das bekannte Muskel-Protein Titin besteht dagegen aus über 30.000 Aminosäuren.

Man unterscheidet zwei Hauptgruppen von Eiweiß, die wasserlöslichen und die faserigen Proteine. Eiweiß befindet sich in jedem lebenden Organismus und über die Zufuhr an Nahrung können wir Einfluß auf die Mengen in unserem Körper nehmen. Bestimmte Aminosäuren kann der Körper allerdings nicht selber herstellen.

Alle Aminosäuren sind wichtig und sind an folgenden Vorgängen im Körper beteiligt:

Sie werden zur Herstellung von Enzymen, Hormonen, Blut/Muskeleiweißen und kollagenen Fasern benötigt.

Sie verbessern die Regeneration (z.B. bei Sportlern)
Stabilisieren die Blutgefäße
Optimieren die Blutzirkulation.
Sind an der Entspannung der Gefäßmuskulatur beteiligt (was positiv auf die Leistungskraft des Herzens wirkt)
Dienen als Aufbaustoffe für Muskel usw.

Der Tagesbedarf an Eiweiß:

Für eine gesunde Ernährung sind pro Tag rund 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht notwendig. Dies entspricht einem Gesamtanteil an der Energiezufuhr von rund 10 Prozent.